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GRÜNDE FÜR DEN SICHERHEITS-PROFI
Ist Ihr Betrieb sicher? Für eine erste Einschätzung ein wenig Statistik: In Deutschland passieren knapp 1 Million meldepflichtige Betriebsunfälle im Jahr, darunter etwa 700 tödliche. Rechnet man die nicht meldepflichtigen Unfälle hinzu, passiert alle 30 Sekunden ein Betriebsunfall.
Durchschnittlich verunglücken in Deutschland 40 von 1.000 Mitarbeitern im Jahr. Das kann sich jeder auf die eigene Betriebsgröße herunter- oder hochrechnen. Selbst in einer Praxis mit nur vier Personen verletzt sich demnach alle sechs Jahre jemand schwer. In einem mittelständischen Betrieb mit großen Maschinen und 200 Leuten sind es im Durchschnitt aber schon acht Unfälle im Jahr. Berechnen Sie doch mal Ihre aktuelle Unfallquote!
Und was kann den Mitarbeitern passieren? Das vorherzusehen und dem vorzubeugen, ist unser Job – die Aufgabe der Sicherheits-Profis. Lesen Sie weiter, warum jeder Betrieb eine Fachkraft für Arbeitssicherheit braucht.
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Der leichtsinnige Mitarbeiter |
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Menschen verhalten sich bei der Arbeit manchmal so leichtsinnig, wie sie es privat nie tun würden. Sie vertrauen einfach auf ihr Glück. Bis sie sich geschnitten haben, von der Leiter gefallen sind oder mit dem Gabelstapler schwere Kisten auf den Kollegen haben fallen lassen. Es gibt nichts, was es nicht gibt.
Wir fördern auch das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter in Gesprächen am Arbeitsplatz und in Schulungen. Außerdem machen wir den Vorgesetzten klar, dass immer sie die Verantwortung tragen – und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen müssen. | |
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Der Schaden |
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Hat ein Mitarbeiter einen Unfall, so kann das die Firma teuer zu stehen kommen.
- Schon die Versorgung kleiner Wunden durch eine Kollegin oder einen Kollegen des Verletzten nimmt leicht eine halbe Stunde Zeit in Anspruch. Das heißt: Der Produktionsfluss kommt ins Stocken. Und jeder weiß: Zeit ist Geld.
- Wird ein Mitarbeiter ernsthaft verletzt, so dass er eine Zeitlang nicht mehr zur Arbeit kommen kann, wird’s teurer: 500 Euro pro fehlendem Beschäftigten und Tag muss man rechnen, so das Ergebnis einer Studie zu den Folgekosten eines Arbeitsunfalls.
- Selbst wenn kein Mensch zu Schaden kommt: Wer mit Maschinen, teuren Geräten oder Fahrzeugen nicht sachgemäß umgeht und etwas an oder mit ihnen kaputt macht, kann hohen Sachschaden verursachen. Oft entstehen einer Firma aber Personen- und Sachschäden zugleich.
- Brände verursachen in Deutschland jährlich Milliardenschäden. Dafür gibt es zwar Versicherungen – doch sie zahlen nicht für die Verluste an Kunden und Marktanteilen, wenn es im Betrieb zu Unterbrechungen für den Wiederaufbau kommt.
- Klagt die Berufsgenossenschaft auf Regress und bekommt Recht, muss der Unternehmer die Zahlung an den verunfallten Mitarbeiter oder die Hinterbliebenen übernehmen.
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Der Staatsanwalt |
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Passiert ein Unfall im Betrieb oder auf dem Weg zur Arbeit, übernimmt die Berufsgenossenschaft die Kosten. Der Mitarbeiter ist auf jeden Fall abgesichert. Nicht aber der Arbeitgeber. Denn die Berufsgenossenschaft hakt nach, ob der Unfall hätte vermieden werden können. Wenn die Sicherheitsstandards nicht eingehalten worden sind oder ein Unfall auf dieselbe Weise mehrmals vorkommt, ohne dass jemand etwas am Arbeitsplatz verändert hätte, kann die Berufsgenossenschaft Regress beanspruchen und sich vor Gericht das Geld vom Unternehmer zurückholen.
Wir als Ihre freien Mitarbeiter dagegen stellen sicher, dass alles getan wird, was gesetzlich vorgeschrieben ist. Dabei werden selbst kleine Formfehler vermieden, die schwer wiegende Folgen haben können. Wenn also doch ein Unfall passiert, analysieren wir den Hergang und leiten Veränderung ein, so dass die Gefahr künftig vermieden wird. | |
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Das Gesetz und die Moral |
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So wie es die Pflichtversicherung bei der Berufsgenossenschaft gibt, so ist auch eine „Fachkraft für Arbeitssicherheit“ gesetzlich vorgeschrieben. Unternehmer mit Angestellen müssen sich beraten lassen. Damit sorgt der Staat für seine Bürger. Er wacht darüber, dass eigentlich selbstverständliche moralische Grundsätze eingehalten werden: Ein Unternehmer sollte aus humanitären und sozialen Gründen darauf achten, dass seine Mitarbeiter unversehrt bleiben.
Eine Auswahl der Gesetze und Verordnungen finden Sie hier »»» | |
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